Im ersten Teil der Reihe schrieb ich über die Ideenfindung eines Themas für eine Community. Wenn Sie schon eine grobe Idee haben, wie die Community aussehen soll und wie sie funktionieren könnte, können Sie dies schon in einem Konzept zusammenfassen.

Öffentlich oder Registrieren?

Darf jeder Besucher alles sofort lesen können oder gibt es einen nicht-öffentlichen Bereich? Alles was öffentlich ist, zieht Besucher über Suchmaschinenen an. Der Besucher kann direkt sehen, worum es bei der Community geht und kann leichter entscheiden, ob er sich registrieren soll oder nicht. Jedoch sind so alle Inhalte öffentlich zugänglich.

Alternativ könnte auch alles nicht-öffentlich sein, sodass ein Besucher sich erst registrieren und einloggen muss, um an die Inhalte zu gelangen. Der Nachteil ist natürlich der, dass Besucher nicht mehr so einfach über Suchmaschinen auf Ihre Communitywebsite gelangen. Von Vorteil ist das jedoch, wenn Sie einen Bereich der Community vermarkten.

Viele Communities und Social Networks bieten eine Mischform an.

In der Community

Eine leere Community braucht niemand, daher müssen Inhalte und Funktionen für die Kommunikation her. Inhalte können einfache Texte, Artikel, Beschreibungen, Termine, Bilder, Nachrichten, Blogeinträge, Forenbeiträge … sein. Wer erstellt diese Inhalte? Forum und Blogs werden normalerweise von Usern schnell gefüllt. Jedoch kann auch eine Artikelserie in einem Community-Magazin interessant sein. Hierzu müssten Sie selbst für die Inhalte sorgen. Jedoch ist eine Community sehr leicht am wachsen, wenn die User selbst die Möglichkeit haben, Inhalte zur Community beizutragen und nicht auf den Moderator warten zu müssen. Dazu gehört zum Beispiel auch das Hochladen von eigenen Fotos der letzten Party oder ähnlichem.

Funktionen für die Community

Welche Funktionen zur Teilnahme an der Community sollen bereitgestellt werden? Wie sollen Inhalte bereitgestellt werden? Eine kleine Übersicht nützlicher Funktionen für eine Community habe ich hier mal zusammengefasst:

  • API zur Einbindung auf eigene Homepage
  • Anbindung an Social Networks wie Facebook, Twitter oder MySpace
  • Blog
  • Forum
  • Fotoalbum
  • Gästebuch
  • Kalender
  • Kleinanzeigen
  • Kontaktliste
  • Microblogging
  • Online-Shop
  • Private Nachrichten
  • Suche
  • Userprofil

Sie sollten bedenken, dass eine gute Community nicht gut ist, nur weil sie viele Funktionen hat. Sie müssen abwägen, welche Funktionen zur Umsetzung Ihrer Idee am besten geeignet sind. Natürlich ist meine Liste nicht vollständig. Sollten Sie evtl. eine Kartenfunktion brauchen, dann nutzen Sie dies.

Beginnen Sie erst mit einer kleinen Anzahl von Funktionen. Nutzen Sie die Mittel der Kommunikation in Ihrer Community um nach einige Zeit im Dialog mit den Usern herauszufinden, welche neue Funktionen für die User am besten geeignet wäre.

Community Building Teil 2: Funktionen
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